Sundgaulied (das)

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1) Vo de blaüe Schwitzerbarge,
Vo dem Belcha bis zum Rhi,
Ligt ne Ländli, ‘s chönnt nit hübscher
Üsgstaffiert mit Schönheit si.
Sundgäu nennt man’s, und da Name
Bliebt ihm bis in Ewigkeit,
Wil ne jeder wackre Landsmann
Trej un stolz im Harze trajt.
 
2) Sundgaü isch a schöner Name,
Awer ‘s Land isch schöner noch. 
Gang so wit, as d’Fiess dich trage,
Niene findsch äu keis meh so.
Schöni Dörfli, grieni Matte,
Wald un Falder überall,
Rawe uf de Sonne-Reinli,
Obs (Obscht, DM) un Korn im Blüamatal.
 
3) Jüra, Schwarzwald un Vogese
Rahme ‘s Landli prachti i,
Äu noch zwische drei Stazione,
‘s kann jo nur der Sundgaü si.
Isch’s o chlei, ‘s isch um so natter,
‘s schloft im Sunneglanz, im Taü,
Wie ne King im Bluemebettli
Zuegedekt mit Himmelblaü.
 
4) Un vom Pfirter Schlessli abe
Bis in d’Ebni, Colmer zue
Wott mer meine, vor de Aüge
Will si’s Paradies ufftue.
‘s ghört zuem Elsass, awer wager
‘s blibt ne eigne Walt für sich :
Eigne Sproch un eigne Sitte
Passe zue sim eigne Sinn.
 
5) Un me haltet fromm un kräftig
Trotz de Sitte, trotz dem Spott,
An sim Landli, an sim Name,
An sim Bode, an sim Gott.
Drumm soll hoch der Sundgaü labe !
Brav isch’s Land, brav d’Mensche drin,
Friend und Find tien’s is bewiese,
Dass dis Ländle wert si sin.
 
Pfirt und Rheinau 1900
 
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